Blutzucker senken mit Zimt

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Es ist immer wieder schön zu erfahren, dass etwas, das man bereits isst, dem Körper und der Leistungsfähigkeit tatsächlich zugute kommt! Ob als Gewürz für Fleisch und Gemüse oder in deinem Lieblings-Chai, es ist gut möglich, dass du Zimt bereits irgendwo in deiner Ernährung verwendest. Die gute Nachricht: Es scheint, dass du deinen Blutzucker senken und Entzündungen reduzieren kannst mit Zimt.

Zimt ist ein Superheld für unseren Körper, denn er enthält eine Vielzahl von antioxidativen, entzündungshemmenden und antibakteriellen Verbindungen. Dies macht ihn zu einem wirksamen Mittel gegen zu hohe Blutzuckerlevel und systemische Entzündungen. 

Ich trinke Zimt jeden Morgen als kleine Prise in meinem Kaffee und in diesem Artikel erfährst du warum.

Wie du dir Zimt zu Nutzen machen kannst

Blutzucker senken mit Zimt

Zimt ist bekannt dafür, dass er unseren Blutzucker senken kann, und Forscher prüfen, ob er als potenzielle antidiabetische Behandlung effektiv sein könnte. Studien haben gezeigt, dass bei Diabetikern, Prä-Diabetikern und Menschen mit hohem Blutzucker der Blutzuckerspiegel nach dem Essen gesenkt werden kann. Zimt wird sogar als Zusatztherapie bei Typ-2 Diabetes empfohlen [2]. Selbst wenn du nicht häufig Zucker isst, kann Zimt dazu beitragen, deinen Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten, wenn du doch mal in Versuchung gerätst.

Warum ist das so? 

Bioaktive Komponenten im Zimt regulieren Zucker auf verschiedene Weise. Zimtaldehyd fördert die vermehrte Produktion von Insulin [3]. Das ist das Hormon, welches dafür verantwortlich ist, Zucker aus dem Blutkreislauf in die Zellen zur schleusen und so zur Energiegewinnung zu nutzen.

Polyphenole Verbindungen aus Zimt tragen dann dazu bei, die Reaktion unserer Zellen auf Insulin zu maximieren (indem sie die Aktivität der Insulinrezeptoren und die Synthese Glukosetransporterrezeptoren unterstützen) [2]. Ganz konkret heißt das, dass der Glukosesteffwechsel einer Zelle um das bis zu 20-fache gesteigert werden [4].

Das ganze mal einfach ausgedrückt bedeutet das: wir brauchen Insulin um Glukose aufnehmen und verarbeiten zu können. Insulin agiert wie ein Schlüssel, der unseren Zellen hilft Zucker aufzunehmen. Die Rezeptoren, die erkennen müssen “aha hier kommt Zucker an bitte einmal aufnehmen” können über die Zeit (meist durch viel Konsum von Zucker) abnutzen und machen einen schlechteren Job. Zimt hilft hier, dass diese Rezeptoren einwandfrei funktionieren. Besser noch- verhilft unseren Zellen zur Maximalleistung!

Zimtextrakte können auch die Produktion von Pankreas-Amylase hemmen (ein Enzym, welches hilft Stärke zu spalten)[5], wodurch unser Körper nicht alle Kohlenhydrate vollständig verdauen wird. Oftmals überladen wir unseren Körper mit zu vielen Kohlehydraten (Zucker) welches unseren Blutzucker immer wieder nach oben treibt. Der Verzehr von Kohlenhydraten mit Zimt hilft so einen viel geringeren Anstieg des Blutzuckers zu erreichen und kann daher von uns gegen Stoffwechselstörungen wie Diabetes vorbeugend genutzt werden.

Weniger Entzündungen

Entzündungen sind die Wurzel vieler chronischer und altersbedingter Krankheiten. Die entzündungshemmenden Verbindungen vieler Kräuter und Gewürze können uns dabei helfen, die dadurch resultierenden Schädigung unserer Zellen zu minimieren – und so langsamer zu altern! Zimt reguliert entzündungsfördernde Zytokine (Botenstoffe des Immunsystems) herunter [6] und erhöht die Produktion entzündungshemmender Proteinen (aus der Tristetraprolin Familie) [7]. Darüber hinaus sind Verbindungen aus Zimtextrakten wirkungsvolle Antioxidantien und können als Radikaljäger agieren. So helfen sie chronischen Entzündungen vorzubeugen [8].

Zimt schützt unsere Arterien nicht nur indem er unseren Blutdruck und die Triglyceride in unserem Blut senkt [9] sondern hat auch eine Wirkung auf den Cholesterinspiegel.Um genau zu sein, senkt Zimt das “schlechte Cholesterin” LDL, während er gleichzeitig das HDL (das “gute Cholesterin”) [10] erhöht und so verhindert, dass unsere Blutplättchen verklumpen.

→ Sich gezielt mit entzündungshemmenden Nahrungsmitteln und Gewürzen wie Zimt zu ernähren kann also eine gute Strategie sein sich vor Herzkrankheiten zu schützen.

Zimt als Anti-Tumor Kämpfer?

Hier ist noch eine letzte Sache, um dich wirklich voll und ganz für Zimt zu begeistern. Zwar brauchen wir hier definitiv mehr Forschung, aber In-vitro-Studien belegen, dass man mit Zimt das Tumorwachstum hemmen kann. Wie?

Durch 

  1. die Hochregulierung der Produktion DER Moleküle, die den Zelltod verursachen [11].
  2. und durch die Blockierung von Wachstumsfaktoren, die mit abnormalem Zellwachstum assoziiert sind [12]. 

So könnte Zimt eine zukünftige spannende Ergänzung der Krebsbehandlung sein! 

Kaufst du die richtige Sorte an Zimt?

Nun, da wir wissen, dass Zimt ein super Hack ist, um uns gesund zu halten schauen wir auf welchen Zimt man kaufen sollte. Es gibt zwei Hauptsorten von Zimt, die du auf dem Deutschen-Markt finden kannst. 

Die erste ist Ceylon, der auch als “echter” Zimt bekannt ist. Der Ceylon-Baum ist ein immergrüner Baum, der in Sri Lanka und Teilen Indiens beheimatet ist. Ceylon ist der beste Zimt, da er kaum Cumarin enthält.

Der preiswertere Cassia-Zimt dagegen enthält einen hohen Gehalt an Cumarin. Cumarin ist ein natürlicher Aromastoff, der bei empfindlichen Menschen, Kleinkindern zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und sogar unsere Leber schädigen und ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann 

Leider ist es genau diese Zimtart, diejenige, die oft in Gebäck, in  Chai-Tee oder in Gewürzmischungen vorhanden ist. Als unbedenklich gilt Cumarin bei ca 0,1mg pro kg Körpergewicht. Ein Test der Stiftung Warentest zeigt, dass die tägliche Höchstmenge an Cumarin bei vielen Zimtgewürzen bereits durch nur einen TL Zimt erreicht ist.

Deshalb am Besten zu organischen, Ceylon-Zimt greifen (z.B. in Bioläden)

Zimt im Überblick

  • Es gibt zwei verschiedene Hauptarten von Zimt: Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt. Die Ceylon-Zimt Sorte ist empfehlenswerter, da sie kaum Cumarin enthält.
  • Zimt hat viele Antioxidantien, wirkt sich positiv auf Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel aus. 
  • Zimt hat in-vitro potenzial als Anti-Tumor Hilfe gezeigt.

Quellen

[1] https://www.bfr.bund.de/en/press_information/2012/26/cassia_cinnamon_with_high_coumarin_contents_to_be_consumed_in_moderation-131836.html
[2] https://nutritionj.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12937-015-0098-9
[3] https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0944711306001772?via%3Dihub
[4] https://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf034916b
[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25249234/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25629927/
[7] https://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf103527x
[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3854496/
[9] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24643026/
[10] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3854496
[11] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20653974/

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