Hexagonales Wasser – ein kritischer Blick

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Wer hexagonales Wasser googelt, findet eine weite Ansammlung an Webseiten. Alle erklären, welchen wahnsinnigen Nutzen dieses Wasser besitzen soll. Wie bei jeder These, bzw. Meinung muss man diese Informationen mit Quellen belegen. Im besten Fall geben solche Quellen nachvollziehbare und wiederholbare Erkenntnisse wieder. Solche Erkenntnisse werden dann als wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und auch von anderen Experten überprüft, ob die Behauptungen auch stimmen und der Autor sich auch wirklich mit dem Thema auskennt.

Wie die Wirkung eines Heilmittels nicht belegt werden darf

Ein Youtube Video als Quelle zu nennen oder einen Namen von irgendeinem Professor anzuführen, der irgendetwas behauptet hat, reicht NICHT! In vielen der Webseiten, die hexagonales Wasser oder auch belebtes, energetisiertes Wasser etc. anpreisen, wird nur auf die Wirkungen eingegangen. Es werden keine Quellen genannt, wie sie z.B. jedes Mal unter unseren Artikeln zu finden sind.
Die meisten dieser Seiten sind ganz klar darauf ausgelegt möglichst viele Besucher möglichst schnell von der Wirkung des hexagonalen Wassers zu begeistern und zu überzeugen. Auf einer Webseite wurde z.B. folgendes behauptet: Die Entscheidung über die Wasserqualität ist von sehr großer Tragweite, da sie über das künftige Wohlbefinden aller, die dauerhaft oder regelmäßig damit in Berührung kommen, bestimmt. Es wurde sogar darauf hingewiesen, dass diese Entscheidung von sehr großer Tragweite eher in Ruhe getroffen werden sollte.

Was bewirkt so eine “Werbung”?

Damit schürt man Angst und verunsichert Menschen, die nur das Beste für sich und ihre Familien wollen. Man schubst Menschen, die sich mit den Themen nicht so gut auskennen, gezielt in eine Unsicherheit. Um dieser Unsicherheit und Angst zu entkommen, kauft sich der oder die Betroffene dann ein teures Produkt, das am Ende evtl. nicht mal einen Nutzen aufweist. Hüte dich vor solchen Webseiten und schaue immer ganz genau nach, ob das Produkt, dass dir angeboten wird auch wirklich einen Nutzen bringt.

Wie die Wirkung von Heilmitteln belegt werden sollte

Vor allem in der Welt der Gesundheit und der Medizin, ist es fundamental wichtig, dass Wirkungen und auch Nebenwirkungen von Medikamenten und angeblich perfekten Wirkstoffen überprüft werden. Sonst könnte ja jeder selbsternannte Gesundheitsspezialist z.B. Steine kaufen, sie mit einem „Zauberbann belegen“ und dann behaupten sie würden aus normalem und totem Leitungswasser, belebtes Wasser machen. Dem belebten Wasser werden dann unglaubliche Fähigkeiten zugeschrieben. Es gibt sogar mehrere Gerichtsurteile, die eine Werbung für solche Verfahren verbietet. Außerdem ist es von einem Gericht erlaubt worden eine bestimmte Form von energetisiertem Wasser als „ aus dem Esoterik-Milieu stammender, parawissenschaftlicher Unfug“ zu bezeichnen.

Zulassung eines Medikaments in Europa

Wenn ein Medikament auf dem europäischen Markt zugelassen werden soll, muss es verschiedene sehr komplizierte und schwierige Überprüfungsphasen durchlaufen. Das macht unsere Medikamente aber sehr sicher und wir können darauf vertrauen, dass sie eine heilende oder gesundheitsfördernde Wirkung haben. Bei Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Heilmitteln, die nicht per se unter den Begriff „Medikament“ fallen, existiert eine solche Überprüfung nicht. Deren Wirkung wird aber meist durch mehrere Publikationen von verschiedenen Experten bestätigt. Zum Beispiel sind die Wirkung der Vitamine bestätigt und es ist der Wirkmechanismus nachvollziehbar. So kann bei einem Vitamin C Mangel Skorbut auftreten und durch die Gabe von Vitamin, oder auch Ascorbinsäure genannt, geheilt werden.

Heilmittel ohne gesicherten wissenschaftlichen Hintergrund

Es gibt mehrere Heilverfahren und -mittel, die keinen gesicherten wissenschaftlichen Hintergrund haben. Teilweise gibt es Diskussionen über die Themen oder es ist noch zu wenig geforscht worden. So wie zum Beispiel Homöopathie. Es gibt viele verschiedene Meinungen zu dieser Heilkunde. Manche schwören auf ihre Wirkung und andere empfinden es als einen großen Betrug. Allgemein gilt, dass du alles ausprobieren und testen kannst, was du willst. Du solltest aber darauf achten, dass dir die angebotenen Methoden und Heilmittel gut tun und du keine Unsummen an Geld dafür ausgibst. Auch wenn nicht nachgewiesen werden kann, wie das homöopathische Mittel wirkt, ist es nicht verwerflich sich einer homöopathischen Behandlung zu unterziehen. Ist am Ende doch egal ob die subjektive Besserung nun von dem Placeboeffekt herrührt oder durch die psychologische Komponente bei einem homöopathischen Erstaufnahmegespräch zustande kommt.

Kernaussage

Damit will ich sagen, dass du ganz frei bist auch unwissenschaftliche Heilmethoden auszuprobieren. Achte dabei aber darauf, dass du nicht in irgendeine teure Behandlung hineingeschubst wirst und du dich immer gut dabei fühlst.

Was ist hexagonales Wasser

Nachdem ich jetzt erstmal über Relevanz wissenschaftlicher Aspekte geredet habe, kommen wir endlich zum eigentlichen Hauptthema: hexagonales Wasser.

Normales Wasser

Wasser hat generell drei Phasen: gasförmig, flüssig und Eis. H2O ist die chemische Formel von Wasser und bedeutet das sich zwei Wasserstoff Atome mit einem Sauerstoffatom verbinden. Das hat jeder schonmal gehört und wahrscheinlich auch schon im Chemie Unterricht lernen müssen.
Es ist auch bekannt, dass Wassermoleküle mithilfe sogenannter Wasserstoffbrücken aneinander binden können. Diese Eigenschaft haben sie, da sie in ihrer Molekülform als Dipol auftreten. Das heißt sie haben zwei unterschiedlich geladene elektrische Polen. Diese Verbindungen sind aber nicht konstant, sondern bestehen nur für Bruchteile von Sekunden. Die Wassermoleküle lösen sich wieder und verbinden sich sogleich wieder mit anderen Wassermolekülen. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig und führt letztendlich zur Ausbildung von variablen Clustern. Aufgrund dieser Eigenart hat Wasser seine besonderen Eigenschaften. So zum Beispiel die Oberflächenspannung, die nur bei Quecksilber noch höher ist. [2]

Hexagonales Wasser

Vor ca. 100 Jahren fand ein Wissenschaftler eine vierte Phase, die zwischen Eis und flüssigem Wasser liegen soll. Sein Name war Sir William Hardy, ein berühmter physikalischer Chemiker. Er sagte, dass diese vierte Phase in einem geordneterem Zustand auftrat, als die flüssige Form von Wasser, ähnlich einem Gel. Fast hundert Jahre später untersuchte ein Wissenschaftler, namens Dr. Gerald Pollack von der University of Washington, die vierte Phase von Wasser erneut und fand die Exclusion Zone (EZ), die dem hexagonalen Wasser entspricht.

Was ist EZ (hexagonales Wasser)

Diese Phase bildet sich immer an feuchtigkeitsliebenden Gegenständen, wie zum Beispiel einem Gel und reinigt sich von selbst. Sie „schiebt“ alle Partikel in andere Wasserschichten und hat ihren Namen aufgrund dieser EIgenschaft: Exclusion Zone, was Englisch ist und übersetzt, so viel wie, “Ausschlusszone” bedeutet. Bevor Wasser zu Eis wird, bildet sich so eine EZ, also hexagonales Wasser und wird anschließend zu Eis. Umgekehrt wird Eis erst zu EZ (hexagonales Wasser) und dann zu normalem Wasser.
Diese Schicht ist so dünn, wie ein Haar, was für molekulare Verhältnis ein unglaublich großer Raum ist. Laut Pollack haben Untersuchungen gezeigt, dass Trinkwasser aus dem Wasserhahn eine völlig andere Struktur aufweist, als das Wasser, das wir in unseren Zellen in unserem Organismus haben. Das Wasser, dass wir trinken wird in unserem Körper zu EZ-Wasser, also hexagonalem Wasser umgewandelt. Durch diesen halbfesten, bzw. gelartigen Zustand können unsere Zellen und Membranen überhaupt erst funktionieren.

Form von hexagonalem Wasser

Hexagonales Wasser bildet sich in einer Weise zusammen, dass es aussieht wie eine Honigwabe. Die Wasserstoffbrücken schließen sich miteinander zusammen und bilden mehrere hexagonale „Honigwaben“, die der Form von Eis sehr nahe kommen. Laut Pollack sind diese Strukturen dann auch keine H2O Moleküle mehr, sondern sie bestehen aus H3O2.
Genauso konnte er herausfinden, dass sich negative elektrische Ladungen in der EZ (hexagonales Wasser) befanden. In dem Wasser um das hexagonale Wasser herum befanden sich eher positive Ladungen.

Hexagonales Wasser und Licht

Pollack und seine Kollegen fanden heraus, dass EZ, also hexagonales Wasser, unter dem Einfluss von Licht eine dickere Schicht aufwies als in den Bereichen, in denen kein Licht schien. Alles Licht, dass auf dieses hexagonale Wasser trifft, also auch Infrarot Licht, kann die EZ – Schicht stärken.
Hexagonales Wasser hat die Fähigkeit positive und negative Ladungen zu trennen. Diese EIgenschaft wird von Pollack als eine Art Batterie interpretiert. Er spricht davon, dass durch hexagonales Wasser in unserem Körper Ladungen getrennt werden und dadurch eine Art Batterie gebildet wird. Wenn Licht nun die EZ, also das hexagonale Wasser, dicker werden bzw. sich vermehren lässt, dann kann man laut seiner Aussage folgende Vermutung anstellen: Licht lädt unsere innere „hexagonale Wasser Batterie“ wieder auf.

Was ist der angebliche Nutzen von hexagonalem Wasser – eine Gegenüberstellung

Forschung von Dr. Pollack über hexagonales Wasser

Dr. Pollack sagt, dass alle unsere Zellen mit viel hexagonalem Wasser gefüllt sind. Um jede Organelle (kleine Funktionseinheit in unseren Zellen) bildet sich eine EZ mit hexagonalem Wasser. Somit bilden sich Ladungsunterschiede zwischen der EZ mit dem hexagonalen Wasser und dem normalen intrazellulären Wasser.

Licht und hexagonales Wasser

Bis hin in die tiefsten Zellen unseres Körpers dringt Licht und die EZs werden dadurch vergrößert. Licht, das von unserem Körper absorbiert wird, erzeugt mehr hexagonales Wasser und soll den Blutfluss steigern. Bei einem seiner Experimente konnte er feststellen, dass eine Röhre, die mit einem wasserliebendem (hydrophilem) Stoff ausgekleidet war, einen unendlichen Fluss durch die Röhre erzeugte. Diese Bewegung war durchgängig, ohne dass eine Energie o.ä. angelegt wurde. Sie ist frei verfügbar und kostenlos. Diese Eigenschaft wird der Bildung von EZ, also hexagonalem Wasser, zugeschrieben.
Laut Dr. Pollack ist es möglich, dass diese Energie, die in unseren Zellen schlummert, möglicherweise für den Metabolismus in den Zellen unseres Körpers verwendet werden kann. Er sagt, dass Pflanzen genau das gleiche System nutzen, um im Rahmen der Photosynthese Energie erzeugen.
Das von Dr. Pollack entdeckte Verfahren, mit dem sich hexagonales Wasser herstellen lässt, könnte man auf verschiedene Arten nutzen:

Die Fakten

  • Die selbstreinigende Funktion von hexagonalem Wasser. Im EZ, also in hexagonalem Wasser, werden alle Partikel in die tieferen Wasserschichten verschoben.
    • Durch diese Funktion könnte man gereinigtes Wasser aus der EZ (hexagonales Wasser) gewinnen, dass z.B. aus verunreinigten Flüssen oder Seen stammt.
    • Die EZ (hexagonales Wasser) drückt neben anderen Partikeln auch Salz in tiefere Wasserschichten produziert dadurch Süßwasser. So könnten in Länder mit wenig Süßwasserreserven trinkbares Wasser produzieren. Da es sich hierbei anscheinend um ein physikalisches Prinzip handelt, muss man auch keine Energie verwenden. Ganz anders ist das bei modernen Entsalzungsanlagen, die z.B. in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Einsatz kommen. [1]
  • Die Funktion negative und positive elektrische Ladungen zu trennen. Auch in einer Batterie befinden sich negative und positive elektrische Ladungen getrennt voneinander
    • Falls es möglich wäre diese elektrischen Ladungen „anzuzapfen“, könnte aus diesem Prinzip Strom gewinnen
    • Die Zelle nutzt diese Energie anscheinend für das Falten von Proteinen
  • Genauso wie an jedem wasserliebenden Objekt (hydrophil), bildet sich auch an einem hydrophilen Röhrchen eine EZ. Diese EZ bewirkt, dass ein stetiger Fluss durch das Röhrchen zustande kommt, ohne Energie zu verbrauchen. Dieser Mechanismus könnte in Zukunft genutzt werden. [3]

Diese Prinzipien sind aber eher von theoretischer Natur und benötigen noch einiges an Forschung, um diese Vorteile auch wirklich in einem größeren Maßstab nutzen zu können.

Was wird benötigt, um hexagonales Wasser herzustellen

  • Wasser: Pollack bezeichnet Wasser als Rohmaterial, dass in den Zellen zu hexagonalem Wasser umgeformt werden kann. Also müssen wir immer schauen, dass wir ausreichend trinken. Ein Wassermangel kann dazu führen, dass sich an den Zellorganellen nicht genug hexagonales Wasser bildet.
  • Grünes Wasser: Wasser aus Pflanzen, wie z.B. aus Gurken etc.
  • Kokoswasser und Kurkuma: Durch Studien konnten Pollack und seine Kollegen herausfinden, dass diese Stoffe helfen in den Zellen mehr hexagonales Wasser herzustellen.
  • Licht: Sonnenlicht dringt bis in die tiefsten Schichten unserer Haut und erreicht somit sehr viele Zellen. Wie wir schon vorher gehört haben, kann Licht die Dicke der EZ vergrößern.
    Nochmal zur Erinnerung: EZ ist die Schicht aus hexagonalem Wasser, dass sich um Wasserliebende Stoffe herum bildet.
  • Infrarotlicht ist wohl der stärkste und beste Faktor, um hexagonales Wasser zu bilden. Am besten funktioniert das in einer Sauna
  • Erdung: barfuß über die Erde laufen. Die Verbindung von Körper und Erde. Die Erde ist laut Pollack negativ geladen. Der Körper nimmt diese Energie auf und kann sie dann in hexagonales Wasser umwandeln.

Ein Hinweis

Ich möchte hier nochmal explizit darauf hinweisen, dass alle diese Aussagen zu einer sehr großen wissenschaftlichen Debatte geführt haben. Viele andere Experten sehen alle oder Teile dieser Aussagen als nicht wahr an. Andere Wissenschaftler haben sogenannte Water Cluster (also ein Muster / Form von mehreren Wassermolekülen) feststellen können. Diese Formen konnten ihre Form aber nur für wenige Bruchteile einer Sekunde halten. [5,6]
Laut anderen Wissenschaftlern ist die Absorption von Licht in Wasser bekannt. Es konnte aber nicht festgestellt werden, dass Licht hexagonales Wasser hervorrufen könnte.

Meinung anderer Autoren zu hexagonalem Wasser

Hexagonales Wasser und Nervenzellen

Laut anderen Autoren benötigen unsere Nervenzellen hexagonales Wasser. Es hat eine negative Ladung und kann dadurch den Nervenzellen bei der Kommunikation helfen. Durch die negativen Ladungen des hexagonalen Wassers können die Zellen Signale und Informationen besser versenden. Bei einem Mangel an hexagonalen Wässern in den Zellen kann die Übertragung zwischen den Zellen schlechter stattfinden. Deshalb soll man unkonzentrierter und unfokussierter sein. Wassertrinken und ein Aufenthalt in der Sonne soll die Unkonzentriertheit dann verbessern.

Lokalanästhetika und Hexagonales Wasser

Hier wird behauptet, dass das Aufbringen von Anästhetika auf die Haut die EZ-Schicht verkleinert wurde. Laut diesen Autoren haben Anästhetika eine negative Energie, die die Schicht aus hexagonalem Wasser dünner werden lässt. Daraufhin konnten sie sehen, dass die Übertragung von Informationen in den Nervenzellen nicht mehr funktionierte. Lokalanästhetika sind Mittel, die die Übertragung von Schmerz herabsetzen kann. Dass die Übertragung von Informationen in den Nervenzellen herabgesetzt war ist deshalb kein Hinweis auf eine verminderte hexagonale Wasser Schicht, sondern ganz einfach dafür, dass das Anästhetikum funktioniert und wirkt! [4,7,9]

Gelenke und hexagonales Wasser

Durch hexagonales Wasser mit seinen unterschiedlichen Ladungen bildet sich eine Art Puffer, die verhindert, dass die Knochen aufeinandergedrückt werden. Es hält außerdem die Gelenke geschmeidig. Die Ladungen in hexagonalem Wasser sind so niedrig, dass ein im Vergleich so riesiger Gegenstand, wie ein Gelenk diesen Puffer mühelos durchbrechen kann. Nicht hexagonales Wasser, sondern Gelenksschmiere, bzw. Synovia hält ein Gelenk geschmeidig.

Aquaporine und hexagonales Wasser

Es gibt in unseren Zellen Wasserkanäle, die Aquaporine genannt werden. Diese Kanäle transportieren eben das Wasser in und aus den Zellen. Sie haben eine sehr wichtige Aufgabe in den Nieren und bei der Produktion von Urin. Behauptet wird, dass nur hexagonales Wasser durch diese Aquaporine fließen kann, was blanker Unsinn ist. Jede Form von Wasser (H2O) kann durch die Aquaporine treten.

Herstellung von hexagonalem Wasser

Viele Anbieter preisen an hexagonales Wasser herstellen zu können. Einerseits soll das durch Wasserstrukturierer oder Steine oder anderen Hokuspokus stattfinden. Es gibt sogar Anlagen, die man sich im Haushalt für teures Geld einbauen lassen kann. Sie sollen das Wasser neu strukturieren und mit einem optimierten pH-Wert und einem höheren Sauerstoffgehalt die Qualität des Wassers anheben.
Anscheinend soll das Wasser vor der Industrialisierung noch mehr Hexagonalität aufgewiesen haben. Aber seit rund 140 Jahren gibt es immer weniger hexagonales Wasser. Es wird heutzutage nur mehr in heiligen Quellen, wie in den Pilgerorten Lourdes oder Mekka nachgewiesen. Quellen für diese Aussagen keine genannt. Selbst laut Dr. Pollack, der Entdecker der EZ, erledigt der Körper die Bildung von hexagonalem Wasser selber. Es bildet sich im Körper an wasserliebenden Strukturen.

Gegenmeinungen zu hexagonalem Wasser

Außerdem erinnern wir uns zurück an die Wissenschaftler, die herausgefunden haben, dass eine hexagonale Struktur im Wasser sich nur für wenige Bruchteile einer Sekunde halten kann.
Genauso möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Herstellung von energetisiertem Wasser durch Steine oder „Magnetisierung“ selbst von Richtern als Quacksalberei und Pseudowissenschaft bezeichnet wurde.

Zusammenfassung

Hexagonales Wasser tritt in der Extraction Zone (EZ) auf. Diese Zone hat sehr besondere Eigenschaften. Die zwei wichtigsten liste ich dir nochmal auf:

  • Sie stößt alle Partikel aus. Selbst Giftstoffe oder Salz. Diese Eigenschaften könnten zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden. Derzeit sind sie aber eher theoretischer Natur.
  • In ihr bildet sich eine negative elektrische Ladung und außerhalb der hexagonalen Wasserschicht sammeln sich viele positive elektrische Teilchen. Dieser Ladungsunterschied wird für die Energieerzeugung und andere wichtige Funktionen des Körpers genutzt.

Wie schon gesagt, ist das wissenschaftliche Feld des hexagonalen Wassers sehr umstritten. Viele andere Wissenschaftler bezeichnen hexagonales Wasser als Pseudowissenschaft oder teilweise sogar als Betrug. [8]
Wenn man sich die verschiedenen Webseiten auf Google anschaut, die hexagonales Wasser anpreisen, muss man leider letzteres vermuten. Hier wird nicht auf das Wohlergehen des Kunden geachtet, sondern man muss unterstellen, dass hier eigene finanzielle Interesse im Vordergrund stehen. Teilweise wird mit reißerischen Thesen versucht die Kunden zu einem Kauf zu überzeugen.
Wenn die Untersuchungen von Dr. Pollack richtig liegen, dann kann hexagonales Wasser existieren. Es bildet sich im Körper aber von selbst.

Ein Tipp zum Schluss

Die wissenschaftliche Datenlage für den Nutzen von hexagonalem Wasser ist sehr dünn und kontrovers. Deshalb würde ich dir dringend empfehlen erstmal gut nachzuforschen und die verschiedenen Meinungen zu recherchieren. Davor solltest du dir keinen teuren Apparat einbauen lassen, der dem Wasser mehr Struktur geben soll. Leider gibt es mehrere sehr unseriöse Seiten, die mit gezielten Falschinformationen dir dein Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Quellen

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3438692/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wasser#Wassermolek%C3%BCl
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23627361
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27054588
[5] https://www.pnas.org/content/102/40/14171
[6] https://en.wikipedia.org/wiki/Hexagonal_water
[7] https://www.brain-effect.com/magazin/ez-wasser
[8] https://de.wikipedia.org/wiki/Belebtes_Wasser
[9] https://flexikon.doccheck.com/de/Lokalan%C3%A4sthetikum
[10] https://www.youtube.com/watch?v=i-T7tCMUDXU&feature=youtu.be

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