Biologisches Alter – Du bist so alt wie du dich fühlst

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In diesem Artikel erkläre ich dir was das biologische Alter ist, wie du dein biologisches Alter ermittelst und wie deine Gesundheit davon profitieren kann. Manche Leute scheinen schneller zu altern, als andere. Warum das so ist und wie du deinen inneren Jungbrunnen aktivierst erfährst du in diesem Artikel.

Was ist ein biologisches Alter?

Vielleicht kennst du diesen Moment. Du gehst in die Stadt spazieren und während du deinen Spaziergang genießt, triffst du auf eine Vielzahl von Leuten. Manche Leute wirken auf dich dabei vielleicht viel jünger als sie sind, andere wiederum sehr viel älter. Die Anzahl der Jahre allein sind also nicht ausschlaggebend dafür, wie alt oder jung du dich fühlst und aussiehst. Aus diesem Grund gibt es das biologische Alter.

Wie setzt sich biologisches Alter zusammen?

Als biologisches Alter meint man das Alter, welches sich durch dein kalendarisches Alter und verschiedenen gesundheitlichen Einflüssen zusammensetzt. Ein wichtiger Punkt sind deine Gene oder deine Erbanlagen. Duie Erbanlagen entscheiden auch wie schnell du alterst. Das Gute ist, dass du mit Hilfe von Biohacking Einfluss auf dein Erbgut nehmen kannst und damit effektiv dem vorzeitigen Altern entgegensteuern kannst.

Weitere Einflussfaktoren auf dein Alter

Ernährung

Dass sich die Ernährung auf deine Gesundheit auswirkt ist mittlerweile ein alter Hut. Eine kalorienreiche und nährstoffarme Ernährung wirkt sich auf deinen Körper aus und kann zu einer Vielzahl von Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Aber nicht nur die verschiedenen Nährstoffe sondern auch der Zeitpunkt wann du isst, kann sich positiv oder negativ auf dein Alter auswirken. [1] Intermittierendes Fasten ist beispielsweise eine Art der Nahrungsaufnahme, die sich positiv auf dein biologisches Alter und deine Gesundheit auswirken kann.

Bewegung

Wer rastet, der rostet. Diese Alltagserkenntnis ist mittlerweile schon wissenschaftlich nachgewiesen. Bewegungsmangel und schlechte Ernährung sind die häufigsten Ursachen für die großflächige Verbreitung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. [2] Vielleicht kennst du das angenehme Gefühl das durch deinen Körper strömt, wenn du joggen warst oder im Fitnessstudio Gewichte gestemmt hast.

Vielleicht gehörst du aber auch eher zu den “Sportmuffeln”. Sollte das zutreffen kann ich dir versichern, dass es ganz einfach ist dich für Sport und Bewegung zu motivieren. Es kann nämlich sein, dass du von Sport einfach Bilder im Kopf hast, die dir kein angenehmes Gefühl geben. Es gibt aber sicher auch Formen von Sport und Bewegung, die dir Spaß machen. Versuche mal zu ergründen welche Sportarten oder Bewegungen du gerne machst. Das kann auch ein kleiner Spaziergang oder eine Radtour durch die Stadt sein. Vielleicht ist es auch wichtig, dass du mit den richtigen Leuten gemeinsam Sport betreibst. Oder aber es gibt verschiedene Gründe wofür du Sport machen willst. Vielleicht möchtest du dich fit fühlen, dein Wunschgewicht erreichen, in bestimmte Klamotten reinpassen oder mehr Muskeln aufbauen.

Rauchen

Rauchen ist nachweislich lebensverkürzend. Wenn du Raucher bist sind dir die gesundheitlichen Nachteile des Rauchens natürlich bewusst. Die Haut wird schlechter, deine Ausdauer reduziert sich und deine Blutgefäße werden brüchig. Rauchen als Stresskiller ist leider auch nur eine Illusion, denn den Stresspegel senkst du dadurch nicht wirklich.

Ein wichtiger Tipp um mit dem Rauchen aufzuhören ist ein Zitat von James Dean: “Tu nie so “als ob”. Wenn du eine Zigarette rauchst, dann rauche sie. Tu nicht so “als ob” du eine Zigarette rauchst.” Überleg dir mal wie viele Zigaretten du täglich einfach so rauchst. Wenn du magst kannst du dir vornehmen nur mehr die Zigaretten zu rauchen, die du wirklich genießt. Du wirst dann vielleicht bemerken, dass es viel weniger sind als du wirklich tagtäglich rauchst. Vor jeder Zigarette kannst du dich fragen wofür du diese jetzt rauchst. Dadurch kommst du vielleicht drauf, dass du damit etwas kompensierst. Dann kannst du dich fragen wie du das erreichen kannst ohne zu rauchen. Dieser kreative Ansatz kann in dir wahre Selbstkompetenz und Stärke hervorrufen, um schlussendlich das Rauchen sein zu lassen.

Alkoholkonsum

Auch regelmäßiger Alkoholkonsum hat drastische Auswirkungen auf deine Gesundheit. Alkohol ist ein Nervengift und zerstört deinen Körper. Leider gibt es keine positiven Wirkungen von Alkohol. Die positiven Wirkungen des Rotweins beispielsweise, liegt an anderen Substanzen im Rotwein, welche du aber auch in Weintrauben finden kannst.

Natürlich ist es in Ordnung ab und zu Alkohol zu trinken und auch ab und zu mal über die Stränge zu schlagen. Leider ist der Mensch aber ein Gewohnheitstier und so kann es sein, dass sich die Menge an Alkohol Schritt für Schritt erhöhen und die abstinenten Phasen Schritt für Schritt kürzer werden können. Ein weiteres Problem im Gegensatz zu Zigaretten ist die kulturelle Akzeptanz des Alkohols. Auch beim Alkohol gilt: Genieße es und bleib achtsam. Die Autorin Rosamund Dean plädiert aufgrund ihrer Vergangenheit und Erfahrungen mit Alkohol auf einen achtsamen Umgang mit Alkohol. Bewusst statt berauscht ist ihr Motto, um die Beziehung zum Alkohol nachhaltig positiv zu verändern.

Stress

Stress ist der Universalkiller unserer heutigen Gesellschaft. Alle erwähnten Faktoren die sich auf dein biologisches Alter auswirken, führen im Körper schlussendlich zu Stress oder versuchen vermeintlich diesen zu reduzieren. Oxidativer Stress bedeutet, dass dein Körper das Gleichgewicht nicht mehr halten kann. Freie Radikale sind in der Überzahl und lösen unangenehme Reaktionen aus. Das kannst du in der Natur beobachten, wenn Obst verfault, wenn Blumen verwelken oder wenn Öl ranzig wird.

In deinem Körper passiert durch erhöhten Stress etwas ähnliches. Durch Dauerstress ist dein Körper irgendwann nicht mehr in der Lage diesen auszugleichen und du schädigst deinen Körper damit. Jede Handlung für oder gegen deinen Körper lässt sich im Grunde chemisch als ein Stoffwechselprozess beschreiben, in welchem Energie in Form von Sauerstoff verwendet oder freigesetzt wird. Wird diese Energie zu grob und intensiv freigesetzt so altert dein Körper. Als Gegenmaßnahmen kannst du deshalb eine Anti-Aging-Ernährung, Sport und generell einen gesunden achtsamen Lifestyle in dein Leben bringen. Auch Schlaf und Entspannung sind wichtig zum Aufladen der Energien.

Einsamkeit

Wenig Freunde und Vereinsamung können zu emotionalen Stress führen. Besonders in Zeiten wie diesen ist es wichtig die sozialen Kontakte zu pflegen. Dabei kannst du ganz einfach auch auf digitale Kommunikation setzen, denn auch diese schützt vor Vereinsamung. [3] Ein soziales Netz und eine Einbindung durch Familie und Freunde hat viele Vorteile, die dich jung und fit halten können.

Wie kannst du biologisches Alter testen oder berechnen?

Hier oder hier kannst du dein biologisches Alter berechnen lassen. Beachte aber, dass der Test erst ab 20 Jahren aussagekräftig ist. Davor korreliert dein biologisches Alter meistens mit dem kalendarischen Alter. Unser Körper ist ständig im Wandel und je älter du wirst, desto stärker wirkt sich dein bisher gelebtes Leben auf dich aus. Mit diesen beiden Tests kannst du dein biologisches Alter errechnen und siehst dabei wie es darum steht. Wenn dein biologisches Alter jünger als dein eigentliches Alter ist bist du am richtigen Weg! Bist du biologisch älter, als es deinem kalendarischen Alter entspricht so besteht kein Grund zur Panik. Du kannst nach oben scrollen und siehst an welchen Schrauben du drehen kannst, um dich etwas zu verjüngen. Schlussendlich sind aber auch diese Tests nur Näherungen und Wahrscheinlichkeiten wie es um dich und deine Gesundheit steht.

Das wichtigste Credo bleibt, dass du dich in deinem Körper wohlfühlst. Du kannst jeden Tag als Neustart ansehen und dein Leben so leben, dass du die beste Version deiner selbst bist. Schritt für Schritt führt das zu den großen Veränderungen und du hast plötzlich das Leben, dass du dir vorstellst.

Quellen

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov-31816437/
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov-27817910/
[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov-20065118/

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